FASAN APOTHEKE
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SOMMER,SONNE,SONNENBRAND?

Sportlich gebräunte Haut gilt als Zeichen von Gesundheit, Fitness und Vitalität. Doch ein zuviel an Sonne kann zu Sonnenbrand, Hautalterung und Hautkrebs führen.

Durch ein vernünftiges Sonnenverhalten wird weder die Intensität noch die Entstehungsgeschwindigkeit der ersehnten Bräune vermindert, doch die negativen folgen lassen sich verhindern.

UV-STRAHLEN

Man unterscheidet 2 Arten von Strahlen, die die Bräunung der Haut verursachen.

  • UVB-Strahlen sind für die langanhaltende Bräune verantwortlich, sie sind die Auslöser von Sonnenbrand und dessen Spätfolgen (Hautkrebs).
  • UVA-Strahlen führen zur Sofortpigmentierung der Haut, diese Bräune hält nicht lange an..
    Zu starke UVA-Strahlung beschleunigt die Hautalterung und kann zu Lichtschäden(Sonnenallergie,Mallorca-Akne) führen.

SONNENSCHUTZ

Sonnenschutzmittel sind durch Lichtschutzfaktoren gekennzeichnet. Immer mehr Produkte schützen nicht nur vor UVB-, sondern auch vor UVA-Strahlen. Die Auswahl des Lichtschutzfaktors richtet sich nach der individuellen Empfindlichkeit und der UV-Intensität am Ort der Bestrahlung.

LICHTSCHUTZFAKTOR

Der LSF gibt an, um wie viel mal länger man mit einem bestimmten Sonnenschutzmittel in der Sonne bleiben darf, ohne einen Sonnenbrand zu bekommen als wenn man kein Sonnenschutzmittel verwendet.

ACHTUNG! Die Schutzzeit wird durch mehrmaliges Auftragen nicht verlängert.

Man weiß aber auch, dass die Haut schon vor Erreichen des Sonnenbrandes geschädigt wird, weil die natürlichen Repairmechanismen der Haut überlastet sind. Daher sollte die errechnete Schutzzeit (siehe unten) nicht zur Gänze ausgenutzt werden, das heißt bei Erreichen von 2/3 gehört man in den Schatten.

SONNENSCHUTZMITTEL

  1. Sonnenöle: Haben meist nur einen niedrigen Lichtschutzfaktor und bieten nur dem Pigmentierungstyp 3 und 4 sowie vorgebräunter Haut einen ausreichenden Schutz.
  2. Sonnenmilch und –lotionen: Bieten Schutz für den Körper.
  3. Sonnencreme: Schutz fürs Gesicht. Im Wintersport sind wasserfreie Zubereitungen zu empfehlen, im Sommer feuchtigkeitsreiche.
  4. Hydrogele: Empfohlen bei Sonnenallergie und Mallorca-Akne, weil sie fett-und emulgatorenfrei sind.
  5. Lipogele: für trockene Haut und im Winter geeignet.
  6. Stifte: mit hohem LSF für empfindliche Körperteile wie Nasenrücken und Lippen.
  7. Wasserfeste Zubereitungen: sind vor allem für Wassersportler und Kinder geeignet.
  8. Neu am Markt sind Sonnenprodukte, die zusätzlich zum UV-Schutz auch noch ein Reparaturenzym enthalten, das das körpereigene DNA-Repairsystem unterstützt.

SONDERFÄLLE

Mallorca-Akne: wird durch eine Reizung der haut mit Fetten und Emulgatoren in Kombination mit UVA-Strahlen hervorgerufen. Davor schützen Hydrogele oder Präparate mit einem hohen UVA-Filter. Man sollte auch vor und nach der Sonne fett-und emulgatorfreie Pflegeprodukte verwenden (Aftersungele) und Shampoos und Duschgele besonders gründlich abspülen.

Sonenallergie (Polymorphe Lichtdermatose): tritt häufig beim ersten Sonnenbad am Dekolete, Arm und Rücken auf in Form juckender Bläschen und Knötchen, wird durch UVA-Strahlen ausgelöst und kann durch Sonnengele verhindert werden.

Photoallergische Reaktionen: werden durch UV-Bestrahlung eines Allergens (z.B. Medikamente, Parfum,...) ausgelöst und verursachen juckende Hautausschläge.

KINDER

Ideal für Kinder sind wasserfeste Zubereitungen speziell für Kinder mit hohem LSF. Sonnenhut, Sonnenbrille und Schuhe sollten ebenfalls zur Ausstattung gehören. Sonnengele sind für Kinder ungeeignet, weil sie aufgrund des hohen Alkoholgehaltes stark austrocknend wirken. Auch Babyöl ist ungeeignet, weil es die Haut noch lichtempfindlicher macht.

NACH DEM SONNENBAD

Sonne trocknet die Haut aus, darum nach jedem Sonnenbad der Haut Feuchtigkeit und Fett zuführen mit Hilfe von speziellen After-Sun-Produkten.

SONNENBRAND

Erstmaßnahmen: Kühlen der Haut mit Eiswürfeln, Joghurt- oder Topfenkompressen, entsprechende After-Sun-Produkte. In schweren Verbrennungsfällen zum Arzt.

SELBSTBRÄUNER

Führen zu einer chemischen Reaktion der Hornschicht der Haut, sie fördern die Melaninbildung und Bräunung. Sie bieten aber keinen Schutz vor UV-Strahlung.

SONNENSTUDIO

Vorbräunung in einem Sonnenstudio bietet auch keinen Sonnenschutz, weil vor allem mit den schnellbräunenden UVA-Strahlen gearbeitet wird (Hautalterung!).

Zusammenfassend die wichtigsten Regeln für eine ungetrübte Freude an der Sonne:

Sonnenschutz eine halbe Stunde vor dem Sonnen auftragen (Ohren und Füße nicht vergessen)!

  1. Immer auf gereinigte Haut auftragen (Kein Parfum verwenden)!
  2. Nach Baden Sonnenschutz erneuern (auch wasserfesten, wird durchs Handtuch abgerieben)!
  3. Auf Sonnenschutzzeit achten und nach 2/3 der errechneten Zeit in den Schatten gehen!
  4. Mittagssonne meiden!
  5. Auf ausreichende Flüssigkeitszufuhr achten (2-4 Liter, KEIN Alkohol)!
  6. Eventuell Sonnenschutz von innen: mit ausgewogener Ernährung und Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke, die Antioxidantien (Vitamin A,E,C,ß-Carotin, Spurenelemente Zink, Selen...) enthalten. Diese unterstützen das körpereigene Repair-System.
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