FASAN APOTHEKE
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Medikamente aus dem Internet:

Original oder Fälschung?

In der österreichischen Versorgungskette ist bis dato kein Fall von Arzneimittelfälschung aufgetreten. Dennoch gilt es, mehr an die Eigenverantwortung und Vernunft des Konsumenten zu appellieren, ihre Gesundheit nicht durch unseriöse Anbieter aufs Spiel zu setzen.

Laut WHO ( Weltgesundheitsorganisation ) entfallen etwa 10 Prozent des Weltpharmamarktes auf gefälschte Medikamente. Rund 70 Prozent der bekannten Fälle konzentrieren sich dabei auf Entwicklungsländer. In manchen dieser Länder sollen bis zu 50 Prozent der vertriebenen Arzneimittel gefälscht sein. In den hoch entwickelten Ländern beträgt der Anteil weniger als ein Prozent.

Die meisten gefälschten Medikamente kommen aus China.

Obwohl die Zahl der gefälschten Medikamente weltweit steigt, ist Österreich bisher von Arzneimittelfälschungen verschont geblieben. Das wird einerseits mit der Überschaubarkeit des österreichischen Marktes erklärt, andererseits mit einem engmaschigen Logistiksystem. Die Partner in der österreichischen Versorgungskette kennen sich und wissen, wer welche Rolle am Markt spielt. Daher sind Medikamente, die in der Apotheke abgegeben werden, sicher.

Trotz allem wurden 2007 vom Zoll 42000 Stück Medikamentenfälschungen aufgegriffen. Unseriöse Anbieter verschicken die im Internet bestellten Medikamente entweder als lose Tabletten in Briefen oder in einer Verpackung, die sehr nahe an die Originalschachtel herankommt. Damit dieser Markt in Zukunft nicht überhand nimmt, ist größte Wachsamkeit gefordert.

Die häufigst gefälschten Arzneimittel

  • Potenzmittel
  • Antibiotika
  • Krebsmedikamente
  • Schmerzmittel
  • Lifestyle Medikamente
  • Anabolika
  • Herz-Kreislaufmedikamente
  • Phytopharmaka
  • Homöopathika
Worauf muss man beim Kauf von Medikamenten im Internet achten?

  • Nur bei seriösen Anbietern bestellen
  • Wird bei einem rezeptpflichtigen Medikament vom Internetanbieter kein Rezept verlangt – Hände weg!
  • Achtung bei der Versandgebühr! Mit diesen sind die Medikamente oft teurer als in der Apotheke
  • Überprüfen Sie die Packung nach Angaben wie Wirkstoffstärke, Chargennummer, Zulassungsinhaber und Gebrauchsinformation. Fehlen diese handelt es sich um eine Fälschung.
  • Werden die Pillen lose, unverpackt und nur in Plastiktüten geliefert, ist es auf jeden Fall eine Fälschung.
Was unternehmen Firmen um ihre Produkte Fälschungssicher zu machen?

Pharmaunternehmen setzen für Arzneimittel und deren Verpackung eine Vielzahl von sichtbaren und verdeckten technischen Maßnahmen ein, mit denen sich ein Original eindeutig von einer Fälschung unterscheiden lässt.

  • Hologramme
  • Wasserzeichen
  • Mikrozeichen
  • Irisierende Oberflächen
  • Reflektierende oder fluoreszierende Pigmente
  • Mikrofasern oder DNA Etiketten.
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