FASAN APOTHEKE
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Das Mutterkraut

Österreichische Arzneipflanze 2017

Lange fand das Mutterkraut (Tanacetum par - thenium) keine besondere Beachtung. Dabei wurde  diese  Heilpflanze  bereits  im  Mittelalter  bei  Kopfschmerzen  und  bei  Menstruationsbeschwerden angewandt.

Die  Pflanze  stammt  aus  dem  östlichen  Mittelmeerraum  und  wird  auch  bei  uns  gerne in Bauerngärten gepflanzt. Ihr Erscheinungsbild erinnert an die Kamille, die gelben Blütenköpfe  sind  aber  flach  und  die  weißen Blüten  gezahnt.  Die  Pflanze  besitzt  ein  herbes, würziges Aroma und einen sehr bitteren Geschmack. Pharmazeutisch verwendet wird das Kraut der Pflanze.

Wirkung  zeigt sie vor allem in der Migräneprophylaxe.  Bei  regelmäßiger Einnahme werden die Anzahl und die Schwere der Migräneattacken gemildert. Mutterkraut greift direkt in den Entzündungsprozess ein und hemmt  die  Ausschüttung und Aktivierung von bestimmten Substanzen. (Prostaglandinen,  Serotonin). Man muss aber Geduld haben, es kann bis zu sechs Wochen  nach Einnahmebeginn dauern, bis eine Wirkung zu erkennen ist.

Mutterkraut kann in Form von Kapseln eingenommen werden, aber auch als Tee zubereitet werden. Zur Migräneprophylaxe sollte man 2 bis 3 Tassen pro Tag über mehrere Wochen trinken. Nebenwirkungen sind sehr gering, die Pflanze kann eventuell Allergien auslösen. In der Schwangerschaft und  in der Stillzeit sollten keine  Mutterkrautpräparate eingenommen werden.
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